Rückblick zu unserem Get Started Gründerfrühstück mit Michael Kretschmer

 

GSGF Dresden

Auch wenn man Sachsen nicht unbedingt so sehr wie Berlin, Hamburg oder Bayern in Verbindung mit einer lebendigen Gründerszene bringen würde – in den letzten Jahren hat sich dank Initiativen wie dem SpinLab-Accelerator in Leipzig oder dem Dresdner Impact Hub viel verändert und es zieht immer mehr Gründer in die Städte Dresden, Leipzig und Chemnitz.

Letzten Donnerstag trafen wir uns für unser Get Started Gründerfrühstück mit Ministerpräsident Michael Kretschmer mal in einem ganz anderen Setting: Der imposanten Sächsischen Staatskanzlei.

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Warum nicht Sachsen?

Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten diskutierten Kristin Preßler, Geschäftsführerin von Rhebo aus Leipzig, und Christian Piechnick, CEO von Wandelbots  aus Dresden.  Nach einem kurzen Grußwort unseres Landessprechers Dirk Röhrborn – selbst ehemaliger Gründer – gab Michael Kretschmer einen Impuls zur Startup Politik in Sachsen.  Der Ministerpräsident sprach darüber, dass Sachsen für junge Leute aus der ganzen Welt attraktiver werden muss, damit diese ihr Wissen und ihre Innovationskraft mitbringen könnten, um das Bundesland voranzubringen. Er betonte aber auch, dass die Politik in den letzten Jahren schon einiges geleistet hat, um bessere Rahmenbedingungen für Gründer in Sachsen zu schaffen.

Kristin Preßler von Rhebo und Christian Piechnick von Wandelbots sprachen sich während der Diskussion immer wieder für ein besser vernetztes Startup-Ökosystem in Sachsen aus. Das Land müsse sich mehr öffnen und größer Denken: „Wir brauchen Leuchttürme in Sachsen mit internationaler Strahlkraft“ war Christians Forderung. Auf die Frage, warum sie ihr Startup in Sachsen aufgebaut hätten, antwortete Kristin, sie hätten sich damals gefragt, warum eigentlich nicht Sachsen? Städte wie Dresden und Leipzig bieten viele Vorteile, die sie für Gründer attraktiv machen. Beispielsweise gäbe es durch die zwei Spitzenunis in der Gegend viele junge und motivierte Talente, die anderswo viel schwerer zu finden seien.

Ein Umdenken in der Gesellschaft

Neben den Themen Bildung und Finanzierung wurde auch viel über die gesellschaftlichen Strukturen in Sachsen gesprochen, die im Vergleich zu anderen Bundesländern oft noch recht konservativ sind.  Für junge Gründerinnen und Gründer sei der Zugang in altgediente Wirtschaftskreise, in immer noch bestehende „Altherrengemeinschaften“ nur schwer zu bewerkstelligen.

Michael Kretschmer ging auf die Wünsche der beiden Startups ein und machte sich auch einige Notizen zu den Punkten,  an denen er mit seiner Regierung in Sachen Startup-Politik anpacken möchte. Nach der Paneldiskussion folgten noch viele interessierte Fragen und Anregungen aus dem Publikum. Wir freuen uns, dass wir die Diskussion zwischen Startups und Politik in Sachsen fördern und einen Beitrag zu Vernetzung leisten konnten.

 

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